Gemütliche Oasen können überall eingerichtet werden

Viel Grün auch bei wenig Platz

Viel Grün auch bei wenig Platz
An einem Standort mit mehreren Sonnenstunden am Tag lässt sich die PlantBox auch als Gemüsebeet gestalten. Foto: Helix

Wer in der Stadt ein Stück Freifläche sein Eigen nennen darf, kann sich glücklich schätzen. Ob Balkon, Terrasse oder Hinterhof - gerade in der warmen Jahreszeit werden Outdoor-Bereiche zum "Place to be". Dort kann man nach der Arbeit noch etwas Sonne tanken, am Wochenende unter freiem Himmel frühstücken oder an lauen Sommerabenden mit Freunden entspannt den Tag ausklingen lassen.

H ierfür ist kein Plätzchen zu klein - mit ausgesuchten Möbeln, etwas Dekoration und vor allem mit Pflanzen verwandeln sich auch wenige Quadratmeter in gemütliche Oasen.

Steht nur eine überschaubare Fläche zur Verfügung, ist es allerdings wichtig, diese mit Bedacht zu gestalten. Es macht beispielsweise keinen Sinn für einen winzigen Balkon ein Lounge-Sofa oder eine Hollywood-Schaukel zu kaufen. Die mögen zwar bequem sein, dominieren aber den gesamten Raum und schränken die Bewegungsmöglichkeiten enorm ein. Ähnlich verhält es sich bei der Pflanzenauswahl. Gerade Naturfreunde neigen dazu, ihr Freiluftzimmer mit unzähligen Töpfen, Kübeln und Kästen zu bestücken. Das ist verständlich, denn das Grün und die Blumen sind nicht nur schön, sie haben auch eine entspannende Wirkung. Zudem macht es einfach Spaß, sich um sie zu kümmern und ihre Entwicklung zu beobachten. Dennoch: Ein Sammelsurium an Pflanzgefäßen wirkt meist etwas unruhig und unaufgeräumt und irgendetwas steht eigentlich immer im Weg.

Einrichtungsexperten raten daher, bei wenig Grundfläche das Zentrum möglichst frei zu halten und Pflanzen am Rand zu gruppieren. Oft ist es auch sinnvoll in die Höhe zu gehen: Mit einem vertikalen Garten lässt sich der Außenbereich beeindruckend und gleichsam platzsparend begrünen. Für Gestaltungsideen jeder Größenordnung - vor allem aber auf Terrasse, Balkon und Hinterhof - bietet sich das modulare System PlantBox an.

Jedes PlantBox Pflanzmodul ist 60 Zentimeter lang, 20 Zentimeter hoch und hat eine Tiefe von 15 Zentimetern. Die Montage ist mit ein bisschen handwerklichem Geschick leicht zu bewerkstelligen. Beim Anbringen sollte darauf geachtet werden, dass die unterste Einheit möglichst in Waage ist. Anschließend kann problemlos bis in die gewünschte Höhe gestapelt werden. Nur jede dritte Box sowie die oberste und unterste verschraubt man mit dem Mauerwerk oder einer tragenden Unterkonstruktion. Auch in der Breite ist das Stecksystem durch kleine Verbindungsklammern beliebig und einfach erweiterbar. Dazu braucht es weder Schrauben noch zusätzliches Werkzeug.

Viel Grün auch bei wenig Platz
Gerade in der warmen Jahreszeit werden Outdoor-Bereiche zum „Place to be“. Mit ausgesuchten Möbeln, etwas Dekoration und vor allem mit Pflanzen verwandeln sich auch wenige Quadratmeter in gemütliche Oasen. Foto: Helix

Nachdem die einzelnen Boxen mit handelsüblicher, strukturstabiler Kübelpflanzenerde befüllt wurden, geht es ans Bepflanzen. Je nach Größe können etwa drei bis vier Gewächse in jedem Element platziert werden. Ausschlaggebend für den Erfolg und das Wachstum ist die richtige Auswahl.

Für halbschattige bis schattige Plätze eignen sich beispielsweise immergrüne Bodendecker wie Efeu oder Euonymus, Ziergräser, Farne oder Blattschmuckstauden wie Hosta. An einem Standort mit mehreren Sonnenstunden am Tag lässt sich der vertikale Garten auch blütenreicher oder sogar als Gemüsebeet gestalten: Geranien, Lavendel, Kräuter, Pflücksalate, Erdbeeren … der Fantasie des Hobbygärtners sind hier keine Grenzen gesetzt. Innerhalb kürzester Zeit errichtet man so eine grüne Wand, die das Outdoor-Wohnzimmer optisch aufwertet und für Aufenthaltsqualität sorgt.

Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei der PlantBox eine große Rolle. Die robusten und langlebigen Module werden komplett aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Jedes enthält einen Wassertank mit einem Volumen von 1,8 Litern. Abhängig von Wetter und Bepflanzung muss dieser erst nach ein bis zwei Wochen neu befüllt werden - ein Wasserstandsanzeiger gibt an, wann. Da beim Stapeln der Boxen die Tanks automatisch miteinander verbunden werden, lassen sie sich alle ganz praktisch über die Öffnung an der obersten befüllen - wahlweise mit Gießkanne oder Gartenschlauch. Noch bequemer ist es, wenn man einen Schlauch mit Zeitschaltuhr an das System anschließt. So lässt sich der Pflegeaufwand selbst bei größeren vertikalen Gartenflächen auf ein Minimum reduzieren.

Helix

22.07.2024