10.01.2022

Produkte im Blick

Wenn die Gießkanne nicht mehr ausreicht

Unauffällig und vandalismussicher: Versenkregner. Foto: Gefa Fabritz

Abends mal eben schnell gießen? Das war einmal. Das Bewässern von Grünflächen und Gärten braucht heute sehr viel Zeit. Zum Glück gibt es bei der Gefa Fabritz praktische Helfer, die Mannstunden und Wasser sparen helfen.

Der "Dürremonitor Deutschland" des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung spricht eine klare Sprache: Dunkelrote Flächen, die extreme Dürre anzeigen, bedecken weite Teile Deutschlands. Der Oberboden ist besonders trocken, so dass das bisschen Niederschlag eher abperlt statt zu versickern. Manuelles Bewässern wird da zur Mammutaufgabe. Eine Aufgabe, die Kommunen, Hausmeistereien aber auch Privatpersonen zunehmend über den Kopf wächst.

Bewässerungshilfen

Um Grünflächen, Pflanzungen und Stadtbäume attraktiv und gesund zu halten, hat die Gefa Fabritz GmbH ein umfangreiches Angebot an Bewässerungshilfen entwickelt. Diplom-Ingenieur André Carstens berät Kunden zu ihrem passenden System. Dabei unterscheidet er längst nicht mehr zwischen öffentlicher Hand und privat: GaLaBau-Betriebe installieren inzwischen auch in vielen Hausgärten eine professionelle Bewässerung.

Große Flächen versorgen

"Bei Gärten, Sportplätzen, Parks und anderen Rasenflächen fährt man mit einer automatischen Bewässerung am besten", erklärt Carstens. Mit versenkbaren Beregnern oder unterirdisch verlegten Tropfschläuchen lassen sich auch größere Flächen gut versorgen und bleiben trotzdem geschützt vor mutwilliger Zerstörung. Kunden haben die Wahl zwischen einer digitalen Steuerung und einer Zeitschaltuhr. In einem CAD-Plan legt Carstens mit den Kunden fest, wo das unterirdische Bewässerungssystem das Wasser zielgenau an die Wurzeln bringt. Damit werden Sickerverluste vermieden und der Boden verschlammt auch nicht.

Die Tropfschläuche der Marke Rain Bird sind aus einem speziell entwickelten Werkstoff, der eine schnelle Verlegung mit wenigen Winkelstücken ermöglicht. Bei einem Tropferabstand von 30 Zentimetern gelangen so 2,3 Liter pro Stunde pro Tropfer in den Boden. Dank der zum Patent angemeldeten Rain-Bird-Copper-Shield-Technologie sind die Tropfschläuche vor Wurzeleinwuchs geschützt. Der Hersteller gibt zudem sieben Jahre Garantie gegen Spannungsrisse.

Vermehrt stehen Stadtbäume im Fokus der Bewässerungsmaßnahmen: Die Trockenschäden sind mittlerweile selbst für Laien sichtbar. Und - Bäume im Trockenstress stellen eine Gefahrenquelle dar. Unvermittelt können Äste abbrechen und Autos, Häuser oder sogar Passanten schädigen.

Umdenken

"Bei der Bevölkerung hat ein Umdenken stattgefunden", bestätigt Carstens. "Früher haben die Leute bei der Kommune angerufen und gesagt: Der Baum ist kaputt, der muss weg. Heute rufen sie an und sagen: Tut etwas, um ihn zu retten!"

Mit dem Produktkatalog der Gefa kann man tatsächlich viel tun:

Bewässerungssäcke sind eine ganz pragmatische Hilfe für durstige Bäume, Neupflanzungen oder besonders beanspruchte Standorte. Schnell und einfach installiert, geben sie je nach Stammdurchmesser etwa 60 Liter Wasser ab. Für stark frequentierte Lagen mit hohem Vandalismusrisiko hat Gefa den Watercoat III mit Diebstahlschutz entwickelt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird Gefa eine eigene Serie unter dem Namen Greendrop auf den Markt bringen.

Gießränder sind eine praktische Hilfe bei Neupflanzungen. Foto: Gefa Fabritz

"Bei Neupflanzungen im Straßenbegleitgrün ist der Gießrand heute Standard", sagt Carstens. Der große Vorteil: "In der Anwachsphase stellt man sicher, dass der Baum ausreichend Wasser erhält, denn das Füllvolumen wird entsprechend vordefiniert." Geliefert wird der Gießrand auf der Rolle - für passgenaues Zuschneiden vor Ort.

Etwas mehr Vorbereitung ergibt sich bei Baumpflanzungen an Verkehrswegen und öffentlichen Plätzen. Diese werden üblicherweise als Baumscheiben ausgeführt: Meist ist dies zu wenig Erdoberfläche, um genug Wasser an die Wurzeln zu leiten. Schon bei der Planung wird daher das Gefa-Luwa-System integriert. Gemeinsam mit führenden Baumexperten entwickelt, steht Luwa für Belüftung und Bewässerung in einem. Ein Einfüllstutzen versorgt die zwei komplett voneinander getrennten Leitungen. Ein Filter verhindert, dass Laub oder Müll die Leitung verstopfen. Über einen T-Adapter legt man einen Bewässerungsring um den Ballen. Der Bewässerungsanschluss ist kompatibel mit allen Adaptern DN 80.

"Für Neupflanzung von Bäumen im urbanen Raum ist Luwa die beste Option", versichert Carstens. Die trockenen Sommer sind nun mal leider Realität.