06.12.2021

Markt im Monat

ekaflor: Rekordergebnisse im Geschäftsjahr 2020

Der neue ekaflor-Aufsichtsrat: Andreas Rombach, Harald Lange, Matthias Pfann, Carina Höfler, Mathias Bair, Stefan Tinneberg und Siegfried Dumbsky (v. l.). Foto: ekaflor

Der ekaflor-Aufsichtsrat und Geschäftsführer Gerhard Twiling luden die Mitglieder am 29. September 2021 erstmals zu einer hybriden Jahreshauptversammlung ein. Die mit 37 Mitgliedsbetrieben mehrheitlich genutzte Präsenzveranstaltung fand im Marmorsaal des Presseclub Nürnberg e. V. statt, zehn weitere Mitgliedsbetriebe nutzten die Möglichkeit einer Online-Teilnahme. Im Fokus der 27. Ordentlichen Jahreshauptversammlung stand die Vorstellung und die Verabschiedung des ekaflor-Geschäftsberichts 2020.

Gerhard Twiling stellte ein äußerst erfreuliches Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 vor, berichtete rückblickend über die Aktivitäten im Berichtsjahr und informierte über aktuelle und zukunftsweisende Aktionen und Pläne. Nach seinen Erläuterungen und den Berichten des Aufsichtsrates und der Buchprüfer wurde das Geschäftsjahr mit den erforderlichen Mehrheiten verabschiedet. Im Anschluss daran stand eine weitere ausführliche Berichterstattung des Aufsichtsrats und die anschließende Neuwahl von Aufsichtsräten auf der Agenda. In den Pausen konnten sich die Anwesenden zu den Vorteilen des Konzepts "Einkauf intensiv" sowie über das weitreichende ekaflor-Marketingkonzept 2022 informieren.

Wachstumsplus

Zu Anfang wurden Kosten, Investitionen und Umsatzzahlen des vergangenen Geschäftsjahres vorgestellt. "Erstmals in der Geschichte der ekaflor wurde die Marke von 40 Millionen Euro erreicht", berichtete der Geschäftsführer. "Im Vergleich zum Vorjahr ergab dies ein Wachstumsplus von 10,11 Prozent der über die Zentralregulierung abgewickelten Umsätze. Dieses aufgrund der diversen Struktur mit hohem Floristik- und Dienstleistungsanteil sehr starke Wachstum lässt sich sowohl auf eine enorme Branchenentwicklung im Corona-Jahr zurückführen als auch auf die seit Jahren permanent steigende Einkaufsquote der Mitgliedsbetriebe. Zusammen mit gestiegenen Provisionserlösen und einer trotz Investitionen, zum Beispiel in Technik für das mobile Arbeiten in Corona-Zeiten, zurückhaltenden Mittelverwendung entspricht dies einer Verdreifachung des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr, was zu einer erfreulich hohen Ausschüttung auf die Kapitalkonten unserer Gesellschafter führt."

Gerhard Twiling zeigte sich außerdem erfreut, dass sich die ekaflor im Vergleich zu anderen Systemverbänden dem allgemeinen Trend widersetzen und ihre Mitgliederzahl mit 433 Mitgliedern zum Jahresende 2020 auf konstant hohem Niveau halten konnte. Auch für die Tochterfirma der ekaflor, eka - die Berater GmbH, stellte sich das Jahr 2020 trotz Pandemie positiv dar. Ein Großteil der Erfagruppen und Schulungen/Seminare konnte stattfinden, es wurden zunehmend digitale Treffen durchgeführt. Die guten Umsätze der ekaflor-Tochterfirma sind auf die Installation zahlreicher Webshops und einen deutlichen Anstieg an Individualberatungen zurückzuführen. Außerdem wurde ein Aktivgruppenkonzept ausgearbeitet, das im laufenden Jahr 2021 an den Start ging.

Neu strukturiert

Mit dem Datum der Hauptversammlung wurde die maximale Anzahl an Mandaten von bisher neun auf sieben reduziert. Zugunsten einer neuen Ausrichtung strukturierte sich der bisherige Aufsichtsrat neu. Matthias Pfann verblieb im Aufsichtsrat, daneben waren sechs neue Posten zu besetzen, für die die Mitglieder Carina Höfler, Mathias Bair, Siegfried Dumbsky, Harald Lange, Andreas Rombach und Stefan Tinneberg kandidierten. Sie stellten sich der Versammlung kurz vor, wurden in einer offenen Wahl einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. "Bei Matthias Pfann, Mathias Bair, Harald Lange und den ausscheidenden Aufsichtsratsmitgliedern Manuela Franke, Beate Matthäus, Silvia Reim, Christian Schmidt sowie bei dem Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Fellner und seinem Stellvertreter Günter Kick bedanke ich mich für die zurückliegende Zusammenarbeit und freue mich schon jetzt auf ein konstruktives gemeinsames Schaffen mit den neuen Aufsichtsräten. Schön, dass sich mit Carina Höfler der Aufsichtsrat im Altersdurchschnitt verjüngt hat", schmunzelt Gerhard Twiling. Bei der ersten Sitzung des neuen Aufsichtsrates am 4. Oktober wurden Mathias Bair als Aufsichtsratsvorsitzender und Harald Lange als sein Stellvertreter gewählt.

Die ekaflor blickt auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2020 zurück. Gekennzeichnet von großer Unsicherheit waren viele Maßnahmen auf die Sicherung der Geschäftstätigkeit unserer Mitglieder ausgerichtet. Es wurde eine Vielzahl an Maßnahmen für die Unterstützung unserer Mitglieder und Sicherung des Geschäftsbetriebes auf den Weg gebracht. Insgesamt spielte die branchenweite Entwicklung der grünen Branche positiv in die Karten. Wenn man dem Virus etwas Positives abgewinnen möchte: Corona hat insbesondere technisch und organisatorisch notwendige Veränderungen beschleunigt. Hierdurch werden mittlerweile viele Besprechungen schneller und mit wesentlich weniger Aufwand betrieben. Viele Mitglieder haben lange geplante Updates für ihre Websites angeschoben und Webshops ins Leben gerufen. 2021 zeigte sich eine gewisse Gewohnheit im Umgang mit der Krise.

Großes Interesse

Das Fazit von Gerhard Twiling zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in Nürnberg: "Alle Teilnehmer zeigten wie immer großes Interesse an ihrer ekaflor, deren Entwicklungen und Zukunftsplänen. Wichtige Fragen wurden ausgiebig diskutiert, wobei alle Anwesenden zielführende Lösungen für die ekaflor-Gemeinschaft anstrebten. Das ist gut so, denn auch für 2022 zeichnen sich neue Herausforderungen ab. Wir arbeiten weiter an zukunftsfähigen Lösungen für unsere Mitglieder, wie die verstärkte Kombi von stationärem und Onlinehandel, die Digitalisierung von Prozessen und Arbeitsabläufen und vieles mehr. Ebenso werden wir die Vorteile des gemeinsamen und individuellen Einkaufs weiter ausbauen. Unsere Dienstleistungen, wie die beliebten WebSeminare und Beratungen werden wir fortsetzen und viele neue Themen auf der Agenda anstoßen und umsetzen. Ich bin sehr sicher und zuversichtlich, dass die ekaflor und alle Beteiligten die Zukunft optimal meistern wird."