27.04.2020

Umwelt und Klimaschutz: Upcycling-Verfahren entwickelt

Der Kreislauf von Circular PP. Abb.: Renner Print Media

Umwelt- und Klimaschutz spielen eine immer wichtigere Rolle. Bei Renner Print Media ist man davon überzeugt, dass nur eine funktionierende Kreislaufwirtschaft die Umweltprobleme lösen kann. Das vom Unternehmen entwickelte Upcycling-Verfahren "Circular Print" erfülle diese Aufgaben, heißt es.

Daniel Linzmayr, Geschäftsführer von Renner Print Media, erläutert: "Durch das Recycling wird die Energie des Erdöls mehrmals genutzt. So spart man bis zu 80 Prozent an Energie. Außerdem wird Neuware vermieden. Das schont unsere natürlichen Ressourcen. Und es werden enorme Mengen an CO2 eingespart. Das ist für unser Klima gut. Am wenigsten Sinn macht die Müllverbrennung. Sie ist im Vergleich zur Wiederverwendung ineffizient. Es ist also oberstes Ziel, keine neuen Rohstoffe zu verschwenden und keinen neuen Müll zu produzieren."

Bedruckstoffe getestet

Als Druckerei könne man grundsätzlich auf allen vom Kunden gewünschten und verfügbaren Materialien drucken. Trotzdem habe man aus eigener Initiative begonnen, viele Bedruckstoffe genauer zu testen und mitzuentwickeln. Materialien für die Gartenbaubranche müssen nassfest und UV-beständig sein. Je nach konkreter Anforderung biete das Unternehmen hier unter anderem ein nassfestes Papier "PaperLabel", und natürlich ausschließlich zu 100 Prozent Kunststoff und bereits recyceltes PP aus eigener Kreislaufwirtschaft.

Außerdem setze man eine fortschrittliche Color-Management-Technologie ein, um erhebliche Farbmengen bei gleichzeitig verbesserter Druckqualität zu erreichen. Neue Lackauftragswalzen mit spezieller Oberfläche ermöglichten eine Reduktion der Lackmenge von über 30 Prozent. Zudem empfiehlt das Unternehmen seinen Kunden bei passenden Produkten den kompletten Verzicht auf Lack.