13.04.2020

Dünger und Erden

Strukturschwache Böden nachhaltig aufwerten

Ein neue Verpackungsform wurde entwickelt. Foto: gpi

Bio boomt. Diese Aussage gilt nicht nur für den Lebensmittelbereich wo der Umsatz jährlich steigt. Auch im Gartenbereich erfährt "Bio" eine zunehmende Bedeutung, zum Beispiel bei biologisch erzeugten Pflanzen und auch bei Düngemitteln. Die im eigenen Garten, Balkon und Terrasse sorgfältig großgezogenen Pflanzen - insbesondere Obst, Gemüse und Kräuter - sollen eine bestmögliche, natürliche Versorgung erhalten. Parallel zum steigenden Bedarf an Bio-Produkten steigt auch die Nachfrage nach regional und umweltfreundlich erzeugten Produkten.

Schon bei der Produktentwicklung sind die zuvor genannten Kriterien Umweltschutz, Regionalität und Ressourcenschonung von Bedeutung. Daher bieten die im Sortiment von gpi befindlichen organischen beziehungsweise organisch-mineralischen Dünger für die genannten Anforderungen passende Lösungen:

Im Biogarten

Rein organische Düngemittel bieten sich nach Unternehmensangaben für den Einsatz im Biogarten an. Als Beispiel sei Rinderdung genannt: Hier steht nicht nur der nachhaltig produzierte Dünger im Vordergrund, sondern auch das Wohl der Tiere. Die Tiere stehen auf einer "Matratze" aus Hackschnitzeln, die Liegekomfort bietet. Vermischt mit dem eigentlichen Rinderdung kommt es unter Luftabschluss zur Kompostierung. Die bei der Kompostierung entstehende Wärme fördert das Tierwohl. Parallel entsteht ein unkrautfreier, geruchsneutraler Dünger, der pelletiert - zur einfachen Anwendung - für den Verbraucher Nährstoffe im eigenen Garten liefert.

Die organisch-mineralischen Düngemittel besitzen einen reduzierten Anteil an mineralischen Komponenten der den Pflanzen zeitnah zur Verfügung gestellt wird. Die im organischen Düngeranteil befindlichen Nährstoffe werden im weiteren Jahresverlauf durch die Bodenlebewesen umgesetzt und der Pflanze nach und nach zur Verfügung gestellt. Somit bietet sich auch die Verwendung von organisch-mineralischen Komponenten für den umweltbewussten Gärtner an. Auf Grund der zunehmenden Wetterextreme - wie beispielsweise langen Trockenperioden -, ist es wichtig dem Kunden neue Produkte anzubieten, die beispielsweise neben dem Effekt der Düngung die Wasserhaltekapazität des Bodens fördern und strukturschwache Böden nachhaltig aufwerten. Der Einsatz von Gesteinsmehl Klinoptilolith-Zeolith bietet hier eine Möglichkeit:

Große innere Oberfläche

Klinoptilolith-Zeolith besitzt eine Schwamm- beziehungsweise Siebstruktur. Hieraus resultiert eine große innere Oberfläche, die auswaschungsgefährdete Bodennährstoffe bindet und bedarfsgerecht an die Pflanzen abgibt. Auch werden Schad- und Giftstoffe gebunden und somit dem Naturkreislauf entzogen.

Stickstoff und Kalium werden auf Grund der Struktureigenschaften des Klinoptilolith reversibel gebunden. Gerade bei leichten Böden wie zum Beispiel Sandböden beugt Klinoptilolith der Nährstoffauswaschung vor und reduziert so die Nährstoffverluste. Zeitgleich wird das Wasserspeichervermögen des Bodens gefördert und den Pflanzen auch in niederschlagsfreien Zeiten länger Wasser zur Verfügung gestellt. Durch gleichmäßige Einarbeitung in den Wurzelraum wird gewährleistet, dass das Wasser um die Wurzelzone der Pflanze gehalten werden kann. Neben dem eigentlichen Produkt "Dünger" und den bereits genannten Anforderungen spielt auch das Verpackungsdesign sowie eine attraktive Präsentation eine wesentliche Rolle. Es werden neue verbraucherfreundliche Verpackungen gewünscht, die sich leicht öffnen und verschließen lassen. Ebenso sollte sich das Produkt optimal in pflanzengerechten Dosierungen ausbringen lassen. Diese Anforderungen vereinen sich in den wiederverschließbaren Standbodenbeuteln der gpi GmbH & Co. KG. Einer neuen attraktiven Verpackungsform, die sich themenbezogen problemlos direkt am POS integrieren lässt.