13.02.2020

Produkte im Blick

Aluminiumnägel für die Baumbefestigung

Das rostfreie Material und die leichte Entfernbarkeit prädestinieren Aluminiumnägel für die Montage von Wegbeschilderungen, Nistkästen, Vogelhäusern, Fledermaushöhlen oder sonstige Holzkonstruktionen an Baumstämmen und Ästen. Foto: Bierbach

Naturschutzverbände und die Forstwirtschaft sind sich einig: Mit Aluminiumnägeln und Stiften lassen sich Holzkonstruktion an lebenden Bäumen mit naturschonend, schnell und langlebig umsetzen.

Das rostfreie Material und die leichte Entfernbarkeit prädestinieren sie für die Montage von Wegbeschilderungen, Nistkästen, Vogelhäusern, Fledermaushöhlen oder sonstige Holzkonstruktionen an Baumstämmen und Ästen. Die entsprechenden Befestigungslösungen Bierbach - vom Original AluminiumStift bis zum Profi-Norm-AluminiumNagel - helfen Forstwirtschaft-Profis und ambitionierten Hobbymonteuren langlebige und naturschonende Verbindungen umzusetzen.

Kleinere Befestigungen

Das Alunagel-Programm von Bierbach bietet nach Unternehmensangaben Lösungen für das gesamte Anwendungsspektrum der Baummontagen: Mit dem Original Bierbach AluminiumStift finden Profis und Hobbynutzer den perfekten Aluverbinder für kleinere Befestigungen an Baumstämmen und Ästen wie z.B. Wegbeschilderungen oder Markierungen. Der Stift zeichnet sich durch besonders schnelle Verarbeitung und hohe Langlebigkeit der Befestigung im Naturholz aus.

Sind stärkere Haltekräfte gefordert, wie zum Beispiel bei der Anbringung von Nistkästen oder Fledermaushöhlen, erfüllt der Original Bierbach-Profi-Norm-AluminiumNagel diese Ansprüche. Dank seines Widerhakengewindes verfügt er über sehr hohe Auszugswerte. Auch bei wechselnder Holzfeuchtigkeit des Unterbaus garantiert dieses spezielle Nageldesign für dauerhafte Verbindungen. Für den Einsatz in Harthölzern empfiehlt sich für optimale Ergebnisse stets ein Vorbohren vor dem Vernageln. Das weitere Alu-Nagel Programm von Bierbach umfasst Nägel mit Senk- oder Linsenkopf, glattem Schaft oder integriertem Gewinde für optimalen Halt und verschiedene optische Ansprüche.

Im Gegensatz zu Eisen- oder Kupfernägeln verfügen Aluminiumverbinder über eine effektive Korrosionsbeständigkeit. Durch Resistenz gegen Gerbsäuren von Pflanzen reißen sie beim Eindringen in das Holz keine großen Wunden in das Gehölz. Alu-Nägel fördern die schnelle Bildung einer Oxidschicht, die ihnen eine silbrig-graue Farbe verleiht. Unschöne Rostflecken entstehen erst gar nicht.

Entzündungen

Durch die Verwendung von Eisen- und Kupfernägeln dagegen dringen häufig Krankheitserreger, Pilze oder Ungeziefer durch entstehende kleine Kanäle in die Rinde ein. Diese "Entzündungen" im Holz können dem Baum schwere Schäden zufügen.

Die Materialvorteile überzeugen auch offizielle Stellen: So empfiehlt die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (heute aufgegangen im Julius-Kühn Institut) Aluminium-Verbinder für das Aufhängen von Nisthöhlen.

Im Bayrischen Wald sind Förster und Waldarbeiter sogar verpflichtet, für die Befestigung von Markierungszeichen auf das naturschonende Material zurückzugreifen: "Die Befestigung erfolgt mit einem Aluminiumnagel. Bei der Anbringung des Schildes an lebende Bäume ist der Aluminiumnagel so einzuschlagen, dass ca. 2 Zentimeter Freiraum für das weitere Wachstum bleiben (…)."

Forstprofis wissen: Neben der naturschonenden Verarbeitung bieten Aluminium-Verbinder einen weiteren, riesigen Vorteil: Beim Zersägen des Holzes wird Aluminium auf Grund des relativ weichen Materials mühelos durchtrennt. Beim Einsatz von Eisennägeln können diese bspw. das Sägeblatt einer Kreissäge beschädigen und durch das erhöhte Risiko des Funkenfluges eine erhebliche Gefahr für den Menschen darstellen.