01.10.2019

Auszeichnung: piccoplant gehört zu den TOP 100

Geschäftsführerin Elke Haase gemeinsam mit dem Schirmherren des Preises, dem TV-Moderator und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar. Foto: piccoplant

Die piccoplant Mikrovermehrungen GmbH aus Oldenburg hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft. Das Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle ausgezeichnet.

Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen mit 29 Mitarbeitern besonders mit seinen Innovationserfolgen.

Als die Unternehmensgründerin Elke Haase vor 30 Jahren den Sprung von der Wissenschaft in die Selbstständigkeit wagte, hatte die Biologin eine ungeheure Lust aufs Experimentieren mit der Pflanzenwelt. Das hat sich bis heute nicht geändert. "Noch immer gehöre ich zu den wenigen, die In-vitro-Technik zur Pflanzenvermehrung einsetzten", sagt die Geschäftsführerin und betont: "Im Vordergrund steht inzwischen bei vielen Projekten der ökologische Gedanke."

So bearbeitete piccoplant einmal eine besonders schnell wachsende Pappelsorte, die schwedischen Forstwirten half, Wälder zügiger aufzuforsten. Gezüchtete mehrjährige Biomassepflanzen, darunter bestimmte Gras- und Pappelsorten, können zudem als nachwachsende Rohstoffe gleich mehrere zukunftsträchtige Eigenschaften besitzen. So können sie etwa die Fähigkeit haben, auf fast jedem Boden zu wachsen, in kurzer Zeit riesige Erträge zu liefern, Energie zu erzeugen, Kohlendioxid zu reduzieren, als nachwachsender Baustoff zu dienen oder verunreinigte Böden zu sanieren.

Über die Funktionalität hinaus fasziniert Haase auch die Schönheit von Pflanzen. Deshalb ist das TOP 100-Unternehmen heute der weltweit größte Fliederproduzent. Rund 500 verschiedene Fliedersorten, darunter seltene historische Exemplare aus Frankreich oder Russland, aber auch Azaleen, Rhododendren, Bambusarten und Gräser bringen die Oldenburger zum Wachsen. Mit insgesamt rund 2500 unterschiedlichsten Ornamental- und Feldpflanzen ist Vielfalt beim Top-Innovator definitiv Programm.