10.06.2019

Gärtner von Eden schulen Pflanzenexperten zu Gehölzen

Sowohl in fachlicher Hinsicht als auch in Sachen Kundendialog bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Impulse. Foto: Gärtner von Eden

Um die Kernkompetenzen ihrer Mitgliedsbetriebe weiter auszubauen, bietet Gärtner von Eden regelmäßig Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Diesmal auf dem Seminarplan in der gut besuchten Gartenakademie Grünberg: Gehölze.

Beileibe nicht jeder, der seine Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau absolviert hat, ist ein Pflanzenexperte. Doch genau die sind bei den Gärtnern von Eden gefragt, sieht die Genossenschaft doch fundiertes Fachwissen im Bereich der Pflanzenverwendung und -pflege sowie ein großes Maß an Kreativität und Individualität bei der Pflanzplanung als einen essentiellen Bestandteil ihres Markenkerns. Deshalb hat die Vereinigung schon vor Jahren ein ganzes Maßnahmenpaket geschnürt, um das, was sie "Kernkompetenz Pflanze" nennt, in ihren Mitgliedsbetrieben systematisch zu verankern und auszubauen.

Teil dieses Pakets: regelmäßige Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mitgliedsbetriebe zu den unterschiedlichsten Aspekten der Pflanzenverwendung und -pflege. So hatte die Genossenschaft auch diesen Januar wieder in die Gartenakademie nach Grünberg geladen, und die Kolleginnen und Kollegen kamen zahlreich. Rund 100 waren es unter dem Strich, ein Zuspruch, in dem Vorstand Anja König bestätigt sieht, wie wichtig das Thema den Mitgliedsbetrieben ist: "Fachlich kompetente Mitarbeiter sind das beste Aushängeschild für ein Unternehmen. Mit unserem Fortbildungsangebot sorgen wir dafür, dass die Kompetenz des Betriebs als Ganzem steigt, aber auch bei den einzelnen Mitarbeitern, die dann im Kundenkontakt zum Pflanzenbotschafter werden." Damit sprach Gärtner von Eden-Vorstand Anja König einen weiteren wichtigen Aspekt des Fortbildungsangebots an: Es geht der Genossenschaft nicht nur um die Mehrung des fachlichen Know-hows bei den Angestellten, sondern auch darum, dieses dem Kunden zu präsentieren und sich so als idealer Partner für die Gartengestaltung zu positionieren. Deshalb gehört zu den Grünberg-Fortbildungen der Gärtner von Eden neben der Vermittlung von Expertenwissen rund um die Pflanze immer auch ein Baustein mit Kundenbezug. Diesmal schulte mit Katja Dittmar eine Expertin für das Thema Kundengespräche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema "Erfolgreiche Kunden- und Verkaufsorientierung".

"Bei der Auswahl unserer Referenten ist es uns immer ganz wichtig, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Spektrum zu bieten, ihnen neue Horizonte zu erschließen und die Themen, mit denen sie tagtäglich zu tun haben, in ein neues Licht zu rücken", erklärt Anja König ihre Maxime für die Programmplanung. Deshalb stand neben ganz und gar praxisbezogenen Beiträgen wie denen von Olaf Schachtschneider mit dem Titel "Anspruchsvolle Gehölzauswahl" und dem Vortrag "Jahrespflege von Obstgehölzen im Privatgarten" von Jürgen Schneider (Schleitzer baut Gärten, München), auch der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand auf der Agenda: Der Garden Manager der Royal Horticultural Society, Markus Radscheit, entführte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Wisley Garden, in eine der abwechslungsreichsten Gartenanlagen Europas, und Thomas Proll, Züchtungsleiter bei Kordes Rosen, gab Einblicke in die Arbeit eines Rosenzüchters.

Für die Stärkung der Beratungskompetenz bei zwei besonders drängenden Themen sorgten zudem die Vorträge von Götz Neuber und Klaus Körber. Ersterer ist Imker mit jahrzehntelanger Erfahrung, der eindringlich für eine bienenfreundliche Gartengestaltung warb, letzterer lehrt an der Universität Weihenstephan und befasst sich schwerpunktmäßig mit Gehölzen in Zeiten des Klimawandels. Den Schlusspunkt setzte am Sonntagmittag Albrecht Ziburski, der den Fachleuten seinen privaten Garten Moorriem vorstellte.

Fazit des Wochenendes: Sowohl in fachlicher Hinsicht als auch in Sachen Kundendialog bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Impulse.

Außerdem - auch das ein wichtiger Teil des Genossenschaftsgedankens - ließ die Fortbildung reichlich Raum für den persönlichen Austausch.