17.04.2019

Fokus Grün

Wie sicher sind Aquarien?

Jedes einzelne Becken von Eheim durchläuft strenge Kontrollen. Außerdem hält man sich strikt an die Vorschriften der DIN 32622 mit dem Titel "Aquarien aus Glas – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung". Foto: Eheim

In puncto Sicherheit von Aquarien sind in letzter Zeit einige Fragen aufgetaucht. Eheim hat sich deshalb entschlossen, Klarheit zu schaffen und die DIN-Vorschriften zu beleuchten.

So mancher Aquarianer hat sich zumindest unterbewusst wohl schon gefragt, ob sein möglicherweise großes Glasbecken dem hohen Wasserdruck dauerhaft standhält. Ob das Gesamtgewicht der Bodenbelastung in der Wohnung angemessen ist. Ob die Klebstoffe, die die Glasscheiben zusammenhalten, und die Abdichtungen für die Fische und Pflanzen unschädlich sind. Und einiges mehr.

Grundsätzlich kann man solche Fragen bei einem guten Marken-Aquarium getrost vergessen. Zumindest Eheim garantiert höchste Qualität bei Material und Verarbeitung. Jedes einzelne Becken durchläuft strenge Kontrollen. Außerdem hält man sich strikt an die Vorschriften der DIN 32622 mit dem Titel "Aquarien aus Glas - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung".

Diese Norm gibt es bereits seit 1996. Im Jahr 2006 wurde sie nochmals überarbeitet und an einigen Stellen präzisiert. Sie gilt im Sinne des Gesetzes über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (Geräte- und Produktionssicheheitsgesetz - GPSG) für Aquarien im privaten Nutzungsbereich bis zu einer Länge von 2000 Millimeter, einer Breite von 600 Millimeter und einer Höhe von 600 Millimeter (Außenmaße).

In der DIN geht es im Endeffekt darum, dass Aquarien entsprechend Statik, Größe beziehungsweise Volumen, Wasserstandshöhe und daraus resultierenden Belastungen und der Gesamtlast sicher dimensioniert sind.

Geregelt sind im Einzelnen: Statik, Durchbiegung, Werkstoff, Anforderungen an Kleb- und Dichtstoffe (keine toxischen Bestandteile), technische Daten wie Volumen, Reißfestigkeit, Haft-, Dehn-, Scherverhalten und so weiter, äußere Gestaltung (Glaskanten, Klebefugen etc.) sowie Materialauslegung (Dicke der Glasscheiben in Abhängigkeit zu Scheibengröße und Wasserstand).

Die Norm wurde auf Antrag von Sicherheitsbehörden im DIN Normenausschuss zusammen mit Herstellern von Aquarien, Herstellern von Glasscheiben, von Kleb- und Dichtstoffen sowie von Handel, Verbrauchervertretern und Prüfstellen erarbeitet. Eheim war hierbei aktiv beteiligt.